Am Samstagmittag wurde die Feuerwehr Aldenhoven gegen 12:24 Uhr zu einem gemeldeten Gebäudebrand im Ortsteil Freialdenhoven alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der Anbau eines Wohnhauses bereits in Vollbrand, die Flammen hatten auf das angrenzende Wohnhaus übergegriffen und drohten sich weiter auszubreiten. Durch einen massiven Löschangriff von außen sowie den Einsatz einer Teleskopmastbühne konnte eine Brandausbreitung auf Nachbargebäude verhindert werden.
Da das Gebäude durch die Brandeinwirkung erheblich beschädigt und einsturzgefährdet war, konnte kein Innenangriff mehr erfolgen. Um die Statik des Gebäudes zu beurteilen, wurde die Baufachberaterin des THW-Ortsverbandes Übach-Palenberg, Lydia Corsten, durch die Einsatzleitung hinzugezogen. Nach einer ausführlichen Begutachtung vor Ort stufte sie das Brandobjekt als akut einsturzgefährdet ein.
In Abstimmung mit der Einsatzleitung wurde ein Teilabriss des Gebäudes noch am selben Tag veranlasst, um Gefahren für die Einsatzkräfte und Anwohner auszuschließen. Für die Umsetzung dieser Maßnahme wurde das THW Viersen mit einem Bagger zur Unterstützung alarmiert. Zusätzlich kam die Drohnen-Einheit des Kreises Düren zur Lageerkundung aus der Luft zum Einsatz. Neben den Feuerwehren Aldenhoven, Niederzier und Titz waren auch das THW Jülich sowie die Johanniter-Unfall-Hilfe im Einsatz, die die Verpflegung der Einsatzkräfte sicherstellten.
Der Bewohner des Hauses hatte großes Glück im Unglück: Er erlitt lediglich eine leichte Rauchgasvergiftung und konnte nach einer Untersuchung durch den Rettungsdienst vor Ort bleiben.
In den späten Abendstunden konnte der Einsatz beendet werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Fotos: THW / Ortsverband Jülich